CAMINO

ein Pilgerweg des Herzens





Der Jakobsweg von Zuhause nach Santiago. Dieser Vortrag mit einer Vielzahl von Bildern spricht über meine Erfahrungen auf der 2300 km langen Wegstrecke von Naters (VS) nach Santiago de Compostella und weiter nach Finisterre im Jahr 2008. Spätestens seit dem Buch von Hape Kerkeling „Ich bin dann mal weg“ ist der mystische Weg entlang der Milchstrasse in aller Munde. Der Jakobsweg führt durch gänzlich unterschiedliche Landschaften, über Berge und durch breite Flusstäler, über karge Hochebenen und durch fruchtbare Becken. Entsprechend unterschiedlich ist der Weg beschaffen. Pfade im strömenden Regen, Asphaltstraßen unter glühender Sonne und staubige Wege an kühlen, aber trockenen Tagen.

Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten, aber ist auch eine gute Möglichkeit zur eigenen Pilgervorbereitung.

Spiritualität, Erinnerungen, theologische Gedanken, Impulse, viele visuelle Eindrücke und konkrete Tipps bestimmen den Inhalt der Präsentation und des Referats.                                                                                                                                  
Dauer: 2 Std.


FRANZISKUSWEG

auf den Spuren des Hl. Franziskus
zwischen Florenz und Rom

Der heilige Franziskus von Assisi hat in ganz Mittelitalien seine Spuren hinterlassen. Die meisten seiner Wirkungsstätten liegen in der malerischen Landschaft der Toskana und Umbriens. Der Franziskusweg verbindet diese Orte und führt dabei meist durch unberührte Natur und abwechslungsreiche Kulturlandschaft auf dem Höhenzug des Apennin entlang. Auf meiner 576 km langen Pilgerreise passierte ich Klöster, kleine Dörfer und Städte mit kulturellen Highlights, die von der langen weltlichen und geistlichen Geschichte der Region zeugen.
Der originale Franziskusweg, der die Stätten verbindet, in denen sich Franz von Assisi aufgehalten hat, ist nicht zu verwechseln mit der "Via Francigena", der Eurovia, die Canterbury mit Rom verbindet.
Nach der Wahl von Papst Franziskus ist das Interesse an der Spiritualität und am Leben des Hl. Franziskus gestiegen. Seine gelebte Armut und Naturverbundenheit überzeugen offensichtlich.

Der Vortrag richtet sich an alle Interessierten, aber ist auch eine gute Möglichkeit zur eigenen Pilgervorbereitung.

Spiritualität, Erinnerungen, theologische Gedanken, Impulse, viele visuelle Eindrücke und konkrete Tipps bestimmen den Inhalt der Präsentation und des Referats.                                                                                                                                  
Dauer: 2 Std.



"SICH FREMD GEHEN"

Zur Spiritualität und Motivation

des Pilgerns

Pilgern ist mehr als Wandern, ist mehr als das Erfahren körperlicher Grenzen in der Natur. „Sich fremd gehen“ (Detlef Lienau) ist eine Bezeichnung, welche die Dimensionen des Pilgerns ausleuchtet. Wer pilgert, verlässt das Vertraute, geht sich fremd, um neu zu werden oder der heilige Vinzenz von Paul beschreibt es folgendermassen: „Um bei Gott eintreten zu können, muss man aus sich hinaus gehen“.


Dieser Vortrag leuchtet die Quellen und die Motivation des christlichen Pilgerns aus -einerseits im Kennenlernen der biblischen PilgerInnen und andererseits im Blick auf das Pilgerverständnis durch die letzten Jahrhunderte bis in die Gegenwart.
                                                                                                                                                   
Dauer: 2 Std.


ANGESICHTS DES TODES


im Angesicht Sterbender

Gegenüber dem Tod und dem Sterben hat unsere Gesellschaft in den letzten Jahrzehnten eher eine unnatürliche und unmenschliche Entwicklung gemacht. Kranksein und Sterben wird aus dem Alltagsleben verdrängt und zugleich nehmen die Ängste im Angesicht des Todes zu.

Dieser Vortrag (Tagung) und die damit verbundenen Diskussionen sollen ein Versuch sein, diese inneren Blockaden zu verringern und den Tod – sowie den Umgang mit dem Tod – als Teil unseres Lebens anzunehmen.
                                                                                                                                                 
Dauer: 1-4 X ; jeweils 2 – 2 ½ Std.; je nach gewählten Inhalten


KIND UND TOD



Der Umgang mit Tod und Trauer

In der heutigen Zeit sind Sterben und Tod mehrheitlich zu Tabuthemen geworden. Das seltene Miterleben des Sterbens greift auf den Umgang mit Kindern und ihren Fragen zum Thema über.
Für das Gespräch mit Kindern ist es wichtig, in einer für sie verständlichen Sprache zu sprechen. Um diesem Anspruch zu genügen, ist es von Vorteil, das Kind und seinen Entwicklungsstand zu kennen und um das gegenwärtige Weltbild des Kindes zu wissen. Dieses Wissen kann einem auch in der Begleitung eines trauernden Kindes weiterhelfen.                                                                                                                          
 
Dauer: 2-3 Std.


UPDATE

AUF DEM PILGERWEG

DES GLAUBENS



(geeignet als meditativer Einkehrtag)

Bei Besinnungstagen oder in geprägten Zeiten, wie z.Bsp. in der Fastenzeit, ist eine Gelegenheit geschenkt, unser Leben in Beziehung zu den Mitmenschen, Gott und uns selbst zu überdenken. Welch eine Chance! Besonders in einer Gesellschaft, die geprägt ist von schnellem Fortschritt und Veränderung ist eine Standortbestimmung und (Neu-) Ausrichtung immer wieder nötig. Weiterbildung, Fortbildung, Qualitätssicherung,
Strategien, Management und Updates sind einige Stichwörter, die unseren Alltag, besonders das Berufsleben, bestimmen.
Da darf unser Glaube nicht in den Kinderschuhen auf der Strecke bleiben. Gönnen wir uns ein Update, denn bei einem Einkehrtag (-abend) oder beim Fasten geht es nicht darum, auf alles zu verzichten, was Freude macht. Es geht darum, sich neu zu orientieren an dem Bild, das Gott entworfen hat. Ein Update auf dem Pilgerweg des Glaubens – ein Einspruch gegen festgefahrenes, inhaltsleeres Leben.
                                                                                                                                                   
Dauer: mind. 1 Halbtag (4 Std.)


Leben und Religion der


URVÄTER UND URMÜTTER

 

unseres Glaubens

Als Christen und Christinnen müssen wir uns bewusst sein, dass unser Glaube seine Wurzeln im Judentum hat. Ohne diesen Hintergrund können wir Jesus, der selbst Jude war, und das Neue Testament kaum wirklich verstehen. Am Beispiel von Abraham und Sara und ihrer Familiengeschichte versuchen wir, in diese Vergangenheit einzutauchen.
In diesen Menschen begegnen uns suchende Menschen, und in ihrem Spiegel lernen wir unsere eigenen Wünsche, Hoffnungen und Nöte des Glaubens besser kennen.

Dauer: 2 – 2 ½ Std.


WIE KOMMUNIKATION

GELINGT


die fünf Sprachen der Liebe


Liebe ist kein Gefühl, sondern Basis eines konstruktiven Zusammenlebens. „Lieben heisst wissen, was der andere braucht“. Die persönliche Sprache der Liebe unterscheidet sich von Mensch zu Mensch. So sehr man sich da auch bemüht, Liebe und Zuneigung in der eigenen "Muttersprache" zum Ausdruck zu bringen, man wird nicht verstanden werden, wenn der andere eine für Sie fremde Sprache versteht. Der eine versteht die Sprache der Anerkennung und des Lobes, ein anderer die der Hilfsbereitschaft, wieder ein anderer die der Zweisamkeit.

Erst wenn man die Muttersprache der Liebe des Gegenüber bewusst wahrgenommen und erlernt hat, wird man den Schlüssel zu einer guten Beziehung und Kommunikation gefunden haben -- anwendbar in der Paarbeziehung, im Freundeskreis, im Arbeitsumfeld... wo immer Menschen einander wichtig und wertvoll sind -- ein Beitrag zur christlichen Lebensgestaltung.
                                                                                                                                                       
Dauer: 2 X 2 Std


VERSÖHNUNG

SCHENKT

NEUES LEBEN


(Rituale bei Kindern und Erwachsenen)

Niemand macht alles richtig. Wir wissen und spüren, dass wir andere Menschen mit unseren Gedanken und durch unser Handeln verletzen können, dass wir uns im kleinen und grossen Massstab ungerecht und lieblos verhalten.
Störungen in unseren menschlichen Beziehungen müssen behoben werden, damit es nicht zu dauerhaften Brüchen und verhärteter Ungerechtigkeit kommt. Deshalb versuchen Menschen mit anderen über Verletzungen zu reden, sich zu verständigen, um Verzeihung zu bitten und zu vergeben. Es geht auch darum, neue Formen gerechten und friedlichen Zusammenlebens zu suchen. Wenn es auf diese Weise gelingt, sich nachhaltig wieder zu versöhnen, dann freuen wir uns, umarmen uns und werden neu geboren, um zu leben.

“Es gibt für das menschliche Dasein kein anderes Ziel als das: in jedem Augenblick neu geboren zu werden.”

Die Streithähne dagegen verzichten auf diesen einzigen Adel des Menschen: Sie werden nicht jeden Morgen neu geboren, sondern bemühen sich, die Leiche von gestern auszugraben, wie Bert Brecht den “toten Soldaten”. Sie glauben sich dabei noch besonders “realistisch”. In Wahrheit verzichten sie darauf, Mensch zu sein!

Dieser Kurs/Vortrag hilft uns dazu, Versöhnungsrituale in der Familie zu entdecken und zu leben.  Anhand konkreter Möglichkeiten, die sie kennen lernen, wird dies einfacher gelingen.

Dauer: 2 Std. (oder nach Absprache)